„Die Erwachsenen haben ja immer das Wort“

Demokratie ist nicht selbstverständlich – und gelernt wird sie nicht erst im Politikunterricht. Schon in Familie, Kindergarten und Grundschule erleben Kinder, ob ihre Meinung zählt. Demokratiebildung heißt deshalb: Bildungsorte als Erfahrungsraum gestalten, in dem Mitbestimmung, Respekt und Verantwortung im Alltag erlebt, ausprobiert und gestärkt werden. Unser neues DKJS-Themenjournal erläutert, warum Demokratiebildung gerade im Grundschulalter wichtig ist und was es braucht, um sie gut umzusetzen.

„Die Erwachsenen haben ja immer das Wort.“
Warum Demokratiebildung im Grundschulalter so wichtig ist

Wenn wir junge Menschen fragen: „Ist Demokratie wichtig?“, dann sagen die meisten: „Ja“. Wenn wir sie aber fragen: „Hast du das Gefühl, dass deine Stimme wirklich zählt?“, hören wir zu häufig: „Nein“ 

In diesem Spannungsfeld zwischen formulierten demokratischen Werten und dem, was Kinder in ihrem Alltag erleben, entscheidet sich, welche Einstellung junge Menschen zu unserer Gesellschaft und damit zur Zukunft unserer Demokratie entwickeln. Welche Erfahrungen machen sie in der Familie, in der Schule, auf dem Schulhof und in ihrer Nachbarschaft? Wie werden in ihrem Alltag Konflikte gelöst, Entscheidungen getroffen, Meinungen gehört?

Demokratiebildung muss deshalb mehr sein als Wählen zu üben oder das politische System zu erklären. Und früh beginnen.

Lest das gesamte Themenjournal auf der Website der DKJS.